comloq(K) Präventionscoaching

Handeln bevor es zu spät ist!

 

"Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden"
Georg Christoph Lichtenberg

 
Bereits Anfang der siebziger Jahre prägte Herbert Freudenberger (1926-1999), deutsch-amerikanischer Psychologe und Psychoanalytiker den Begriff des Burnout. Er bezog sich dabei auf Beobachtungen bei sich selbst und bei Mitarbeitern von Suchthilfe- und Kriseninterventionseinrichtungen und entwickelte daraus ein 12 stufiges Phasenmodell zur Entstehung des Burnout Syndroms. 

1977 veröffentlichte Wolfgang Schmidbauer, deutscher Psychologe und Paartherapeut (*1966), die hilflosen Helfer - Über die seelische Problematik helfender Berufe- und beschrieb darin die Ursachen der Burnout Erscheinung bei engagierten und idealistischen Mitarbeitern von psychosozialen und pflegenden Berufsgruppen.

 

Was einst als Bezeichnung für ein spezifisches Symptombild helfender, psychosozialer, medizinischer und pflegerischer Berufsgruppen galt, hat sich mittlerweile auf alle Berufsgruppen epidemieartig ausgeweitet.

Nach einer aktuellen Studie zur Arbeitsunfähigkeit der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ist jeder siebte Ausfalltag im Betrieb psychisch bedingt. Psychisch kranke Arbeitnehmer fehlen im Schnitt 34,5 Tage pro Krankschreibung und somit deutlich länger als bei körperlichen Erkrankungen. Psychisch bedingte Erkrankungen sind somit die dritthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) schätzt den dadurch bedingten Schaden auf 2,65 Milliarden Euro der Bruttowertschöpfung.

 

Doch was verbirgt sich hinter dem heutzutage geradezu inflationär verwendeten Begriff Burnout tatsächlich?

 

Es ist ein lange andauernder und schleichender Prozess, der zu tiefer emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung führt.

Ist dieser Zustand erreicht, haben sich meist schon viele Beschwerden, wie bspw. Kopf- und Rückenschmerzen, chronifiziert. Eine Reihe von unspezifischen und sehr individuellen Symptomen ohne scheinbare medizinische Ursache tritt auf. 

Die Symptome reichen dabei von Energiemangel und Antriebslosigkeit, über Schlafstörungen, Gedächtnisproblemen und Störung der Konzentrationsfähigkeit bis hin zu Angststörungen und schwerer Depression. Der Verlauf ist sehr individuell, und da es keine eindeutig zuweisbaren diagnostischen Kriterien gibt, wird Burnout im wissenschaftlichen Sinne nicht als Krankheit anerkannt. 

 

Wie kommt es zu einem Burnout?

 

Burnout bedeutet nicht unbedingt eine zwangsläufige Folge von hoher Arbeitsbelastung, physischem und psychischem Stress und einem allzu großen Engagement. Es ist die Wechselwirkung von ungünstigen Arbeitsbedingungen, Stress, äußeren Umständen und der Persönlichkeit des Betroffenen, die mit einem zunehmenden Verlust an Sinnhaftigkeit einhergeht.

 

Was sind wirksame präventive Maßnahmen?

 

Coaching ist eine wirksame präventive Maßnahme im Hinblick auf Handlungsstrategien zur Problem- und Stressbewältigung und um den beruflichen und persönlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Comloq(K) hat hierzu ein spezielles Präventionscoaching entwickelt. Es bedeutet Denk- und Handlungsmuster zu erkennen, Blockaden abzubauen und sich mit Sinn- und Wertemustern auseinanderzusetzten.

Sie lernen mit Ihrem Inneren Team umzugehen und neue Wahrnehmungs- und Verhaltensstrategien zur erfolgreichen Bewältigung und Anpassung an berufliche und persönliche Anforderungen zu entwickeln. Dabei erleben sie, wie Ihre inneren Anteile unterschiedliche Rollen wahrnehmen und wie sich diese äußern.

Sie erfahren, wie Sie Ihr inneres Team führen und damit Blockaden und innere Konflikte auflösen können, entdecken neue oder verborgene  Kompetenzen und aktivieren brachliegende Ressourcen. 

 

 

 

Zielgruppen

 

comloq(K) Präventionscoaching ist keine Therapieform und verfolgt somit keine Heilbehandlungsabsicht!
Es handelt sich um eine rein präventive Maßnahme und eignet sich für Menschen, die in ihrer Selbststeuerungsfunktion nicht beeinträchtigt sind und keine gesundheitlichen Einschränkungen haben.
Gerade für Mitarbeiter, die künftige Führungs- und Managementaufgaben übernehmen und für Projektleiter ist Coaching als Burnout Prävention eine wertvolle Investition, um die eigene Gesundheit und das Leistungsvermögen zu erhalten und mit gefährdeten Mitarbeitern umzugehen.


comloq(K) Präventionscoaching eignet sich für Unternehmen als präventive und ergänzende Maßnahme im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

 

Für Unternehmen bietet comloq(K) flankierend zu den Testverfahren und Einzelcoachings die Möglichkeit zu Informationsveranstaltungen und Inhouse Seminaren zum Themenkomplex Burnout, Konflikt- und Selbstmanagement und die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Studie zum Thema Präventionscoaching als Bestandteil des BGM.
  Ablauf eines comloq(K) Präventionscoaching


Im Rahmen der Burnout Prävention arbeitet comloq(K) mit validierten Testverfahren im Hinblick auf Persönlichkeitsmerkmale und Burnout Gefährdungspotential (BOSS I und II, B5 T).

 

Ein comloq(K) Präventionscoachingprozess vollzieht sich in 3-5 Coaching - Sitzungen über einen Zeitraum von mindestens 6 bis max. 12 Wochen. 

Zwischen den Coachings erhalten Sie Übungen, die Sie in der darauffolgenden Sitzung reflektieren. Nach jedem Coaching führen wir ein kurzes Feedback- und Auswertungsgespräch, das der Verlaufsdokumentation dient

Eine Coaching - Sitzung mit Einzelpersonen dauert bei

comloq(K) 70 Minuten. 

 

Die Coachings finden in der Regel in den Räumen von comloq(K), im Refugium in Seeheim-Jugenheim statt.